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20 Jahre Aschaffenburger Kulturtage

Jubiläumsausstellung vom 5. Juli bis 1. September 2019
im Schönborner Hof

Eröffnung: Donnerstag, 4. Juli 2019, 19.00 Uhr (Einladung)

20 Jahre Aschaffenburger Kulturtage. Dieses Jubiläum nimmt die Stadt Aschaffenburg zum Anlass, am 4. Juli zum Auftakt der 20. Kulturtage (4. bis 14. Juli 2019) eine Sonderausstellung zu diesem Thema zu eröffnen. Bis 1. September wird im Foyer und im Erdgeschoss des Stadt- und Stiftsarchivs auf großen Bildtafeln die Entwicklung der Aschaffenburger Kulturtage nachgezeichnet. Themen, Highlights, Besonderheiten und die stetig steigende Beliebtheit des jeweiligen Kultursommers lassen sich anhand von kurzweiligen Texten und großformatigen Bildern – die meisten davon hat das Main-Echo als Medienpartner aus seinem Archiv zur Verfügung gestellt – nachvollziehen.   Bereits zu den 10. Kulturtagen im Jahr 2009 war der erste Teil der Ausstellung im Lichthof des Rathauses zu sehen. Jetzt können sich die Besucher einen Gesamtüberblick verschaffen. Auch auf die anstehenden 20. Kulturtage unter dem Motto „KULTURSTADT – VIELFALT VERBINDET“ wird bereits mit einer farbigen Vorschau Lust gemacht.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 11-16 Uhr
Samstag/Sonntag, 6./7. Juli, 3./4. August und 31. August/1. September 2019: 11-16 Uhr
Feiertags geschlossen
Eintritt frei

Schaufenster zur Stadtgeschichte – Julius Maria Becker. Die unbekannten Seiten des Dichters

Ausstellung vom 26. Juli bis 30. September 2019
Schönborner Hof (1. Stock)

Im Zuge der Schaufenster zur Stadtgeschichte präsentieren wir anlässlich seines 70. Todestags am 26. Juli eine Ausstellung zu dem Aschaffenburger Dichter und Literaten Julius Maria Becker (1887-1949). Nach der Erschließung des umfangreichen Nachlasses 2018/19 ist dieser nun über die Findmittel des Archivs auch digital einsehbar.  In dem 16 laufende Meter umfassenden Bestand befinden sich neben zahlreichen Manuskripten, Gedichten und Bühnenstücken vor allem Tagebücher, Briefe und Zeichnungen, die einen privaten Blick auf den Dichter zulassen.  In der aktuellen Ausstellung werden zu Julius Maria Becker einige bemerkenswerte und nicht zuletzt bisher völlig unbekannte Stücke aus dem Nachlass gezeigt. Die Ausstellung zeigt einen Überblick zu einem heute nur noch wenig bekannten, zu Lebzeiten aber phasenweise gewichtigen Literaten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine Medienstation bietet die Möglichkeit, sich ergänzend durch eine Auswahl von Dokumenten blättern zu können.

Geöffnet zu den Lesesaal-Öffnungszeiten des Archivs:
Montag bis Mittwoch, 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Donnerstag 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Freitag 10 bis 12 Uhr

 

 

Vortrag in Planung

Donnerstag, 12. September 2019, 19 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest

Prof. Dr. Friedhelm Jürgensmeier
Erzbischof Johann Philipp von Schönborn (+1673) und das Ende der Hexenprozesse in Kurmainz

Krieg und Freiheit. Franzosenzeit und Befreiungskriege in der Rhein-Main-Region 1792-1815

Vorankündigung

Ausstellung vom 16. September bis 25. Oktober 2019
im Schönborner Hof

Plündernde Kosaken in Darmstadt

Die Ausstellung „Krieg und Freiheit. Franzosenzeit und Befreiungskriege in der Rhein-Main-Region 1792-1815“ der KulturRegion FrankfurtRheinMain bietet eine Zusammenschau der Jahre von den Revolutionskriegen bis zum Wiener Kongress in der Region. Zahlreiche lokale Beispiele − von Bingen über Friedberg und Darmstadt bis Aschaffenburg – veranschaulichen eine Zeit, in der fast permanent Krieg herrschte; aber auch eine Zeit der Umbrüche, in der wichtige Grundlagen für die weitere Geschichte der Region gelegt wurden. Die Ausstellung regt zur Diskussion über Fragen nach Krieg und Freiheit an, die auch über 200 Jahre nach den Befreiungskriegen aktuell sind: Ist Befreiung durch Krieg überhaupt möglich? Was kommt nach der Befreiung?

Auf 16 Tafeln mit 80 Abbildungen erzählt die Schau von großen gesellschaftlichen, territorialen und ideengeschichtlichen Veränderungen zwischen den Revolutions- und den Befreiungskriegen. Truppendurchzüge aller Kriegsparteien erschütterten die Region auch abseits der eigentlichen „Schauplätze“. Herrschaftsgebiete veränderten sich und gerieten unter den Einfluss Napoleons. Am Ende der Kriege hatte man sich von Napoleon „befreit“ − aber wie stand es um die Freiheit?

Die Wanderausstellung entstand im Rahmen des Projektes „Geist der Freiheit“ der KulturRegion und in Zusammenarbeit mit zahlreichen Museen, Archiven und Geschichtsvereinen in der Region. Sie wurde 2014 in Miltenberg eröffnet und kehrt jetzt anlässlich ihrer 19. Präsentation im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg in den bayerischen Teil der KulturRegion zurück. Zur Ausstellung ist kostenfrei ein Katalog erhältlich, der auch die bisherigen Stationen der Wanderausstellung dokumentiert. Das Projekt wurde gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2019

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest

Jahreshauptversammlung 2019

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Bericht des Schatzmeisters
  5. Bericht aus dem Arbeitskreis Familienforschung
  6. Bericht des Rechnungsprüfers
  7. Nachwahlen zum Vorstand (bis zu zwei Beisitzer)
  8. Satzungsänderung (zu § 4; vorgeschlagene Neufassung: „Die Einladung der Mitglieder hat wenigstens zehn Tage vorher schriftlich zu erfolgen; mit Einverständnis des jeweiligen Mitglieds genügt eine Textform.“)

Anschließend (ca. 20 Uhr)
Dr. Michaela Schedl, Vortrag
Mittelalterliche Goldschmiedearbeiten. Die Goldbüsten der Aschaffenburger Stiftspatrone Peter und Alexander

 Anträge aus dem Kreis der Mitglieder werden bis spätestens 5 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich an die Geschäftsstelle erbeten.

Vortrag

Donnerstag, 17. Oktober 2019, ca. 20 Uhr
(im Anschluss an die Jahreshauptversammlung)
Schönborner Hof, Haus Storchennest

Dr. Michaela Schedl, Vortrag
Mittelalterliche Goldschmiedearbeiten. Die Goldbüsten der Aschaffenburger Stiftspatrone Peter und Alexander

„Das Stiftsmuseum Aschaffenburg birgt einen einzigartigen Schatz“ heißt es auf der Website des Museums. Kennen Sie diesen Schatz und dessen Bedeutung? 
In der mittelalterlichen Schatzkammer des Aschaffenburger Stiftsmuseums sind kostbare Objekte zu sehen, wie etwa ein Kreuz aus Bergkristall oder äußerst kunstvoll gestaltete Goldschmiedearbeiten. Zu letzteren gehören die zwei eindrucksvollen, fast lebensgroßen Büsten der Stiftspatrone, der heiligen Peter und Alexander, aus dem 15. Jahrhundert. Plastische Büsten aus Stein sind uns spätestens seit der Antike bekannt. Die Aschaffenburger Büsten wurden in vielfältiger Technik aus Silber gearbeitet und vergoldet. Bei der Alexanderbüste handelt es sich um eine Reliquienbüste: In ihr wird die Schädeldecke des Heiligen aufbewahrt. Die Petrusbüste wurde als Pendant zu dieser gefertigt.
Während wir über den Künstler der Alexanderbüste kaum informiert sind, wissen wir über den Gestalter der Petrusbüste – den Frankfurter Goldschmied Hans Dirmstein – erstaunlich viel. Die Petrusbüste wird zu den glanzvollsten Leistungen spätmittelalterlicher Goldschmiedekunst gezählt.
Der Vortrag wird diese beiden Bildwerke in den Mittelpunkt stellen und sie im Kontext anderer Büsten, wie etwa der von Kaiser Karl dem Großen in Aachen (um 1350), vorstellen.

Vortrag – Vorankündigung

Freitag, 22. November 2019, 15 Uhr
Martinushaus, Treibgasse 26

Dr. Dietmar Preißler, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Sammlungsdirektor
Festvortrag 70 Jahre Grundgesetz:
Ein Erinnerungsort für die Entstehung des Grundgesetzes

Sterbebilder gesucht

Stadt- und Stiftsarchiv
sammelt  Sterbebilder

Erinnern Sie sich noch? Im Rundbrief Nr. 79 vom November 2013 berichteten wir von der Übernahme von Sterbebildern. Seitdem hat sich viel getan: Die Sammlung ist inzwischen von 686 auf 1644 Sterbebilder (Stand: April 2016) angewachsen.
Der Aufruf ist nach wie vor noch aktuell: Können Sie Sterbebilder entbehren? Wenn ja, ist das Stadt- und Stiftsarchiv ein dankbarer Abnehmer. Wir sind an Personen interessiert, die mindestens einen Teil ihres Lebens in Aschaffenburg verbracht haben oder eine andere besondere Beziehung zu Aschaffenburg gehabt haben.
Wir würden uns freuen, wenn wir die Sterbebilder-Sammlung mit Ihrer Hilfe erweitern könnten. Besonders interessant wären Sterbebilder aus dem 19. Jahrhundert, bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts.

Ansprechpartner ist Matthias Klotz im Stadt- und Stiftsarchiv (Tel. 06021 / 456 105 – 12).

 

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