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Buchvorstellung

Vorstellung der Neuerscheinung

Monika Ebert
Die Dessauers – Eine Aschaffenburger Unternehmerfamilie im 19./20. Jahrhundert
Freitag, 8. Juni 2018, 18 Uhr,
Stadttheater Aschaffenburg – Bühne 3, Schloßgasse 8

Als im Jahre 1798 Aron Baruch Dessauer mit Frau und Kindern nach Aschaffenburg kam, war noch nicht abzusehen, dass die Dessauers fast 200 Jahre die Geschichte Aschaffenburgs mitprägen würden. Alois (Aron Baruch) Dessauer gründete 1811 die Buntpapierfabrik. Die „Fabrik der bunten Papiere“ wurde über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Viele Aschaffenburger arbeiteten dort, um ihre Familien zu ernähren.
Im Winter 2014/15 fand im Schönborner Hof unter dem Titel „Aschaffenburg bunt durchleuchtet“ eine Ausstellung zur einzigartigen Geschichte der Familie Dessauer und ihrer Unternehmungen statt. Hiervon ausgehend hat die Historikerin Dr. Monika Ebert (München) die historischen Forschungen weitergeführt und viele erstaunliche Dokumente gesammelt, die nun zusammengefasst und in attraktiver Buchform vorgestellt werden können.
In dem Buch wird nicht nur über die Expansion der Firma in Aschaffenburg berichtet, sondern auch über die zahlreichen Mitglieder der Familie Dessauer. An Hand von Briefen und Dokumenten wird eine Familie dargestellt mit ihren Höhen und Tiefen. Nicht alle Erwartungen der Einzelnen wurden erfüllt, es gab auch Missstände und Unzufriedenheit. Für die damalige Zeit leisteten die Männer viel, die Frauen behaupteten sich. Um sich eine Vorstellung von Personen und Zeit machen zu können, werden einzelnen Bildern, die bereits in der Ausstellung gezeigt wurden, noch viele weitere hinzugefügt.

Eine Veranstaltung des Kulturamtes der Stadt Aschaffenburg und des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V.

Schlaglichter: Aschaffenburg im Ersten Weltkrieg

Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs werden ab August 2014 im Stadt- und Stiftsarchiv ausgewählte Dokumente und Objekte dessen Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung Aschaffenburgs und den zunehmend von der Mangelwirtschaft geprägten Alltag beleuchten.

Monatliche Schlaglichter rücken die unterschiedlichen Aspekte in den Blickpunkt und stellen immer wieder den lokalen Bezug her, der sich beispielsweise in der Einrichtung der zahlreichen Lazarette oder anhand persönlicher Schicksale zeigt.

Die Präsentation wird jeweils zum 1. Samstag im Monat wechseln und zu den Öffnungszeiten des Stadt- und Stiftsarchivs im 1. Stock zu besichtigen sein.

 

Aktuelle Informationen finden sich unter „Projekte“ auf der Homepage des Stadt- und Stiftsarchivs.

Sterbebilder gesucht

Stadt- und Stiftsarchiv
sammelt  Sterbebilder

Erinnern Sie sich noch? Im Rundbrief Nr. 79 vom November 2013 berichteten wir von der Übernahme von Sterbebildern. Seitdem hat sich viel getan: Die Sammlung ist inzwischen von 686 auf 1644 Sterbebilder (Stand: April 2016) angewachsen.
Der Aufruf ist nach wie vor noch aktuell: Können Sie Sterbebilder entbehren? Wenn ja, ist das Stadt- und Stiftsarchiv ein dankbarer Abnehmer. Wir sind an Personen interessiert, die mindestens einen Teil ihres Lebens in Aschaffenburg verbracht haben oder eine andere besondere Beziehung zu Aschaffenburg gehabt haben.
Wir würden uns freuen, wenn wir die Sterbebilder-Sammlung mit Ihrer Hilfe erweitern könnten. Besonders interessant wären Sterbebilder aus dem 19. Jahrhundert, bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts.

Ansprechpartner ist Matthias Klotz im Stadt- und Stiftsarchiv (Tel. 06021 / 456 105 – 12).