Liebe Mitglieder,

die Lage in der COVID-19-Pandemie hat sich etwas erholt. Viele Einschränkungen gelten aber nach wie vor.

Sie können alle unsere Publikationen in der Geschäftsstelle im Schönborner Hof erwerben. Neu ist die 102seitige Sonderpublikation von Monika Ebert: „Brentano – Dessauer. Eine Freundschaft über Generationen“, die die Beziehungen beider bedeutenden Aschaffenburger Familien für die Nachwelt dokumentiert.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie alle gesund bleiben und sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten Ihrem Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V. verbunden bleiben.

Alles Gute und herzliche Grüße,

Klaus Herzog
namens des Vorstandes des Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V.

Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Unsere Mitarbeiterin Marita Mischon betreut die Geschäftsstelle des Vereins und ist dienstags von 10 – 12 Uhr (telefonisch 10 – 15 Uhr) im Schönborner Hof unter der neuen Telefonnummer 330 – 24 27 zu erreichen.

Beim Bücherverkauf im Geschäftszimmer kümmern sich – während der Öffnungszeiten des Stadt- und Stiftsarchivs – Matthias Klotz (Tel. 06021 / 330-2426) und Mario Schwind um Ihre Anliegen. Sie können Sie im Schönborner Hof wieder Bücher und andere heimatgeschichtliche Artikel in gewohnter Weise bei uns erwerben – oder in unserem Webshop.

„Trotz alledem!“ – Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu antifaschistischem Widerstand im Rhein-Main-Gebiet von 1933-1945

Linoldrucke von Thilo Weckmüller & Texte von Mathias Meyers

Die Veranstaltungsreihe „Trotz alledem!“ läuft noch bis zum 3. Juni 2022 in Aschaffenburg. Herzstück ist die Ausstellung der Porträts antifaschistischer Widerstandskämpfer*innen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die im selbigen Zeitraum im Stadt- und Stiftsarchiv, Schönborner Hof, zu sehen ist. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Erinnerung an antifaschistischen Widerstand aufrecht zu erhalten und gleichzeitig für demokratische Bildung, Antirassismus und Anti-Diskriminierung zu sensibilisieren. Eigens für die Ausstellung im Stadt- und Stiftsarchiv wurden weitere Aschaffenburger Porträts geschaffen, die nun erstmals gezeigt werden.

Willi Giegerich (1915-1980)

Neben der Hauptausstellung im Stadt- und Stiftsarchiv gibt es weitere Teil-Ausstellungen in der Stadt, beispielsweise im Foyer des Martinushauses und im Museum jüdischer Geschichte und Kultur. Veranstaltungen, wie zum Beispiel Kunstworkshops oder Vorträge, ergänzen die Veranstaltungsreihe und machen das Thema auf verschiedenen Ebenen sichtbar. Das gesamte Programm ist auch online verfügbar: https://stadtarchiv-aschaffenburg.de/trotzalledem

Digitalladen im Roßmarkt 11 feierte seinen 1. Geburtstag

Der Digitalladen der Stadt Aschaffenburg hat seinen ersten Geburtstag gefeiert! Seit einem Jahr ist der Roßmarkt 11 Dreh- und Angelpunkt für Digitalisierungsprojekte- und initiativen der Stadt Aschaffenburg. Als stadtgesellschaftlicher Kreativraum ermöglicht er den Besucher*innen, an der digitalen Stadtgeschichte im Partizipationsprojekt „Aschaffenburg 2.0“ aktiv teilzunehmen und ihre Geschichten zu veröffentlichen.

Auch die Aufnahmen für die zwei Podcast-Reihen, „Lebensgeschichten der Digitalisierung“ (mit dem Main-Echo) und „Aschaffenburger Geschichten“, die tiefe Einblicke in die Geschichte hiesiger Institutionen geben und aktuelle Fragen aufgreifen, finden im Digitalladen statt. Ansprechpartner für weitere Digitalprojekte des Stadt- und Stiftsarchivs, zum Beispiel “ZeitRaum Brentano” und “DialogRomantik”, halten Sprechstunden im Digitalladen ab, der Arbeitskreis “Jüdisches Leben Unterfranken” tagt dort auch regelmäßig. Kooperationspartner der Stadt bieten im Roßmarkt 11 zudem ein vielfältiges und kreatives Angebot, von Codieren für Kids der JUKUZ Medienwerkstatt bis hin zur Gründersprechstunde des Digitalen Gründerzentrums an. Fast zur gleichen Zeit wie der Digitalladen nahm darüber hinaus auch das Amt für IT und Digitalstrategie der Stadt Aschaffenburg seine Tätigkeit auf.

Aus Anlass des einjährigen Jubiläums hat die Stadt Aschaffenburg bei einem Pressetermin am 26. April mit Vertretern der Stadt (Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Bürgermeister und Digitalreferent Eric Leiderer, Dr. Joachim Kemper, Leiter des Stadt- und Stiftsarchivs) und Kooperationspartnern einen Rückblick auf ein Jahr Digitalladen geworfen und gleichzeitig einen Ausblick auf das gegeben, was in den nächsten Monaten im Digitalladen und im Bereich Digitalisierung in Aschaffenburg geplant ist.

Über die Homepage (https://aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de/) können Sie sich gerne über alle Projekte und Aktivitäten des Digitalladens informieren!

https://aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de .

Jahreshauptversammlung 2022

Vorankündigung:

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Dienstag, 18. Oktober 2022, 19 Uhr, im Storchennest statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Bericht des Schatzmeisters
  5. Bericht des Rechnungsprüfers
  6. Bericht aus dem Arbeitskreis Familienforschung
  7. Verschiedenes

Thema und Referent des anschließenden Vortrags stehen derzeit noch nicht fest.

 Anträge aus dem Kreis der Mitglieder werden bis spätestens 5 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich an die Geschäftsstelle erbeten.

Bitte beachten Sie die 3G-Regel und bringen Sie einen Mundschutz mit.

Sollte sich die Corona-Lage verschlechtern, werden auf eine andere Versammlungsstätte ausweichen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Mitteilungen in der Zeitung und auf dieser Homepage.

Aufruf zur Mitarbeit bei Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft

Seit einigen Wochen verfügt die Stadt über ein eigenes Mitmach-Projekt zur Stadtgeschichte: „Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft“ ist ein „Labor der Stadtgeschichte“, an dessen Aufbau die Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburger mitwirken können. Gemeinsam soll die Stadtgeschichte geschrieben und dadurch erfahrbar und erlebbar gemacht werden.

Die Beiträge können selbst verfasst werden, wobei die Spannbreite von längeren oder kürzeren Texten, wie Informationen, Beobachtungen oder Features, über Fotos und Videos bis hin zu Audioaufnahmen, Interviews und Podcasts reichen kann.

Die Beiträge werden Epochen und Themen zugeordnet, zum Beispiel Kultur, Geschichte, Persönliches, und auf einer interaktiven Karte lokalisiert. Von der mittelalterlichen Geschichte bis zur Gegenwart, von persönlichen Erinnerungen über eigene Nachforschungen und offene Fragen, bis hin zu Schulprojekten und Vereinsgeschichten: Die Möglichkeiten der neuen partizipativen Plattform sind groß. „Aschaffenburg 2.0“ möchte als Stadtlabor persönliche Stadtgeschichten vereinen und zusammenführen sowie der Frage nachgehen, was die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt und des Umlands mit ihrer Stadt und Region verbinden. Aus Vergangenheit und Gegenwart soll erzählt und dies für die Zukunft festgehalten werden.

„Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft“ wird getragen durch das Stadt- und Stiftsarchiv der Stadt Aschaffenburg und in den Jahren 2020 und 2021 zusätzlich gefördert durch den Bezirk Unterfranken. „Aschaffenburg 2.0“ begleitet außerdem die derzeit laufende wissenschaftliche Erforschung der Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Weitere Informationen: aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de

Beitragen und Registrierung bei Aschaffenburg 2.0: aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de/beitragen

Schaufenster zur Stadtgeschichte: „Und hilf dem Nächsten in der Not“

Die dritte Ausstellung im Rahmen der Schaufenster zur Stadtgeschichte widmet sich dem historischen Bestand der Freiwilligen Feuerwehr Aschaffenburg. Dieser wurde Ende letzten Jahres ins Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg übernommen. Der Gesamtumfang des Archivguts beläuft sich auf 4,7 laufende Meter Schriftgut, eine Vielzahl an Fotos sowie andere, teils sehr interessante und historisch bedeutsame Informationsträger. Überliefert ist hierbei bereits die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1862 anhand übernommener Statuten bis hin zur Errichtung der Heiligen Florian-Statue im Einfahrtsbereich der „Neuen Feuerwache“ im Jahr 2012.

Nach unterschiedlichen Archivalientypen gegliedert und chronologisch gereiht, stellt die neue, erstmals rein virtuell konzipierte Ausstellung, den Bestand der Freiwilligen Feuerwehr eindrucksvoll vor. Ein ganz besonderes feuerwehr- und stadthistorisches Juwel ist der bislang älteste, bekannte Stummfilm aus dem Jahre 1912. Die in der Ausstellung hinterlegten Zeitungsberichte schildern auf lebendige Art und Weise die Feierlichkeiten zum 50. Stiftungsfest und beschreiben gleichwohl den Inhalt des Filmes.

Die Ausstellung wird in der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert und kann unter folgendem Link abgerufen werden:

https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ffw-aschaffenburg/