Die Aschaffenburger Ansichten von Ferdinand und Wilhelm Kobell

Dienstag, 18. Oktober 2022, ca. 20.00 Uhr:

 VORTRAG


im Anschluss an die Jahreshauptversammlung
Schönborner Hof, Haus Storchennest

Dr. Werner Helmberger, Vortrag:

Wie sah es in Aschaffenburg vor rund 230 Jahren aus? Die von Ferdinand und Wilhelm Kobell 1785-1789 gemalten Ansichten laden zu einer visuellen Zeitreise in die Vergangenheit ein. Ab der Wiedereröffnung der Staatsgalerie im Schloss Johannisburg 2023 werden sie dort frisch restauriert zu sehen sein. Schon jetzt sind in der neuen Publikation, in der die bedeutende Gemäldeserie erstmals komplett und in Farbe abgebildet ist, viele überraschende Einzelheiten dieser sehr exakten Schilderungen zu entdecken. Zusammen mit bisher unbekannten Vorzeichnungen, dem wiederentdeckten zehnten Gemälde und zahlreichen Detailvergrößerungen werden alle Ansichten erläutert und zum Sprechen gebracht. Der Vortrag wird an Beispielen zeigen, welche Vielfalt an historischen Informationen aus diesen Kunstschätzen des 18. Jahrhunderts herauszulesen ist, aber auch, welche Rätsel uns ihre Entstehung noch aufgibt.

 

Jahreshauptversammlung 2022

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Dienstag, 18. Oktober 2022, 19.00 Uhr, im Schönborner Hof, Haus Storchennest, statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Bericht des Schatzmeisters
  5. Bericht des Rechnungsprüfers
  6. Bericht aus dem Arbeitskreis Familienforschung
  7. Verschiedenes

 Anträge aus dem Kreis der Mitglieder werden bis spätestens 5 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich an die Geschäftsstelle erbeten.

Bitte beachten Sie die 3G-Regel und bringen Sie einen Mundschutz mit.

Sollte sich die Corona-Lage verschlechtern, werden auf eine andere Versammlungsstätte ausweichen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Mitteilungen in der Zeitung und auf dieser Homepage.

Anschließend (ca. 20.00 Uhr) hält Dr. Werner Helmberger einen Vortrag über das Thema „Die Aschaffenburger Ansichten von Ferdinand und Wilhelm Kobell“

Liebe Mitglieder,

die Lage in der COVID-19-Pandemie hat sich etwas erholt. Viele Einschränkungen gelten aber nach wie vor.

Sie können alle unsere Publikationen in der Geschäftsstelle im Schönborner Hof erwerben. Neu ist die 102seitige Sonderpublikation von Monika Ebert: „Brentano – Dessauer. Eine Freundschaft über Generationen“, die die Beziehungen beider bedeutenden Aschaffenburger Familien für die Nachwelt dokumentiert.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie alle gesund bleiben und sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten Ihrem Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V. verbunden bleiben.

Alles Gute und herzliche Grüße,

Klaus Herzog
namens des Vorstandes des Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V.

Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Unsere Mitarbeiterin Marita Mischon betreut die Geschäftsstelle des Vereins und ist dienstags von 10 – 12 Uhr (telefonisch 10 – 15 Uhr) im Schönborner Hof unter der neuen Telefonnummer 330 – 24 27 zu erreichen.

Beim Bücherverkauf im Geschäftszimmer kümmern sich – während der Öffnungszeiten des Stadt- und Stiftsarchivs – Matthias Klotz (Tel. 06021 / 330-2426) und Mario Schwind um Ihre Anliegen. Sie können Sie im Schönborner Hof wieder Bücher und andere heimatgeschichtliche Artikel in gewohnter Weise bei uns erwerben – oder in unserem Webshop.

Aufruf zur Mitarbeit bei Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft

Seit einigen Wochen verfügt die Stadt über ein eigenes Mitmach-Projekt zur Stadtgeschichte: „Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft“ ist ein „Labor der Stadtgeschichte“, an dessen Aufbau die Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburger mitwirken können. Gemeinsam soll die Stadtgeschichte geschrieben und dadurch erfahrbar und erlebbar gemacht werden.

Die Beiträge können selbst verfasst werden, wobei die Spannbreite von längeren oder kürzeren Texten, wie Informationen, Beobachtungen oder Features, über Fotos und Videos bis hin zu Audioaufnahmen, Interviews und Podcasts reichen kann.

Die Beiträge werden Epochen und Themen zugeordnet, zum Beispiel Kultur, Geschichte, Persönliches, und auf einer interaktiven Karte lokalisiert. Von der mittelalterlichen Geschichte bis zur Gegenwart, von persönlichen Erinnerungen über eigene Nachforschungen und offene Fragen, bis hin zu Schulprojekten und Vereinsgeschichten: Die Möglichkeiten der neuen partizipativen Plattform sind groß. „Aschaffenburg 2.0“ möchte als Stadtlabor persönliche Stadtgeschichten vereinen und zusammenführen sowie der Frage nachgehen, was die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt und des Umlands mit ihrer Stadt und Region verbinden. Aus Vergangenheit und Gegenwart soll erzählt und dies für die Zukunft festgehalten werden.

„Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft“ wird getragen durch das Stadt- und Stiftsarchiv der Stadt Aschaffenburg und in den Jahren 2020 und 2021 zusätzlich gefördert durch den Bezirk Unterfranken. „Aschaffenburg 2.0“ begleitet außerdem die derzeit laufende wissenschaftliche Erforschung der Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Weitere Informationen: aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de

Beitragen und Registrierung bei Aschaffenburg 2.0: aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de/beitragen

Schaufenster zur Stadtgeschichte: „Und hilf dem Nächsten in der Not“

Die dritte Ausstellung im Rahmen der Schaufenster zur Stadtgeschichte widmet sich dem historischen Bestand der Freiwilligen Feuerwehr Aschaffenburg. Dieser wurde Ende letzten Jahres ins Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg übernommen. Der Gesamtumfang des Archivguts beläuft sich auf 4,7 laufende Meter Schriftgut, eine Vielzahl an Fotos sowie andere, teils sehr interessante und historisch bedeutsame Informationsträger. Überliefert ist hierbei bereits die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1862 anhand übernommener Statuten bis hin zur Errichtung der Heiligen Florian-Statue im Einfahrtsbereich der „Neuen Feuerwache“ im Jahr 2012.

Nach unterschiedlichen Archivalientypen gegliedert und chronologisch gereiht, stellt die neue, erstmals rein virtuell konzipierte Ausstellung, den Bestand der Freiwilligen Feuerwehr eindrucksvoll vor. Ein ganz besonderes feuerwehr- und stadthistorisches Juwel ist der bislang älteste, bekannte Stummfilm aus dem Jahre 1912. Die in der Ausstellung hinterlegten Zeitungsberichte schildern auf lebendige Art und Weise die Feierlichkeiten zum 50. Stiftungsfest und beschreiben gleichwohl den Inhalt des Filmes.

Die Ausstellung wird in der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert und kann unter folgendem Link abgerufen werden:

https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ffw-aschaffenburg/