News

Holz macht Sachen! Holz, Baum, Wald und Du?

Wanderausstellung zu Mensch und Natur
vom 30. November 2019 bis 28. Februar 2020
im Schönborner Hof

Eröffnung: Freitag, 29. November 2019, 16 Uhr (Einladung)

„Holz macht Sachen“ ist ein von Adrian Siedentopf initiiertes, interdisziplinäres Kooperationsprojekt zum Thema Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung, das die Verbindung zwischen der Menschheit und dem Rohstoff Holz in den Fokus stellt.
Ziel des Projektes ist es, Nachhaltigkeitsthemen zu vermitteln und das Umweltbewusstsein der Menschen zu stärken. Im Rahmen einer Ausstellung wandern Exponate zum Thema Holz von Ort zu Ort und können so in verschiedenen Museen Menschen erreichen und über den Werkstoff Holz informieren. Zusätzlich können über Social Media Wünsche, Ideen und digitale Beiträge in das Projekt eingebracht werden, indem diese mit dem Hashtag #holzmachtsachen gekennzeichnet werden.
Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg stellt den Besuchern ein ganz besonderes Exponat vor: einen Holzbuchdeckel aus dem 14. Jahrhundert, der aus einem Rechnungs-buch der Kammermeister des ehemaligen Kollegiatstifts St. Peter und Alexander stammt.
Dieses und zahlreiche weitere Exponate können ab dem 30. November 2019 im Schönborner Hof entdeckt werden. Hinzu kommen spannende Vorträge rund um das Thema WALD (Flyer)

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr sowie an den Wochenenden 30. November/1. Dezember 2019, 4./5. Januar 2020 und 1./2. Februar 2020.
An allen gesetzlichen Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember 2019 geschlossen.

Eintritt frei

Führungen durch die Ausstellung mit Adrian Siedentopf:
Samstag, 30. November 2019: 14 Uhr
Dienstag, 17. Dezember 2019: 16 Uhr
Mittwoch, 12. Februar 2020: 17 Uhr

Tag der Archive

Samstag, 7. März 2020
Schönborner Hof

10. bundesweiter Tag der Archive im Stadt- und Stiftsarchiv

Im Rahmen des 10. bundesweiten Tags der Archive bietet das Stadt- und Stiftsarchiv im Schönborner Hof Veranstaltungen, u. a. Kostümführungen für Kinder und Archivführungen für Erwachsene an (s. Flyer S. 1 und S. 2).

 

Exkursion „Weltkulturerbe in der Mitte von Deutschland“ – Kunst und Kultur rund um den Harz

Donnerstag bis Sonntag, 11. bis 14. Juni 2020
Exkursion 2020 in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Aschaffenburg (Leitung: Anja Lippert und Dr. Markus Marquart) und dem Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V.

Unter dem Motto „Weltkulturerbe in der Mitte von Deutschland. Kunst und Kultur rund um den Harz“ stehen wieder bedeutende Kultur-Städte und ihre Schätze in den Museumssammlungen auf dem Programm: Quedlinburg, Halberstadt, Wernigerode, Goslar, Braunschweig.

Programm und Anmeldeformular

Die Teilnehmeranzahl ist wie immer begrenzt.
Anmeldeschluss: Freitag, 27. März 2020

Noch ein Hinweis: Zwei Abendessen sind diesmal im Preis bereits inbegriffen.

Die Exkursion ist ausgebucht!

Aschaffenburg im „Zeitalter der Extreme“

Donnerstag, 12. März 2020, 19.30 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest
Prof. Dr. Frank Jacob, Vortrag

Im sogenannten „kurzen“ 20. Jahrhundert, dem „Zeitalter der Extreme“ bestimmten zwei Weltkriege den ersten Teil desselben. Wie sich eine Stadt wie Aschaffenburg innerhalb dieses Zeitabschnitts entwickelt hat, kann Aufschluss darüber geben, welchen Einfluss die Extreme auf der lokalen Ebene hatten und die dortige historische Entwicklung bedingten. Im Vortrag wird ein kurzer schlaglichtartiger Abriss über entscheidende Momente der Geschichte Aschaffenburgs im ersten Teil des 20. Jahrhunderts gegeben, um gleichfalls zu zeigen wie „extrem“ diese Zeit auf der Mikroebene tatsächlich gewesen ist.
Prof. Dr. Frank Jacob (*1984) studierte Geschichte und Japanologie in Würzburg und Ōsaka. 2012 folgte die Promotion an der Universität Erlangen, 2014 der Ruf an die City University of New York. Seit 2018 lehrt Jacob Globalgeschichte (19. u. 20. Jahrhundert) an der Nord Universitet, Norwegen. Neben zahlreichen Publikationen in deutscher und englischer Sprache zu verschiedenen Themenschwerpunkten forscht Jacob momentan verstärkt zu Revolutionen als einem Phänomen der globalen Moderne.

Sterbebilder gesucht

Stadt- und Stiftsarchiv
sammelt  Sterbebilder

Erinnern Sie sich noch? Im Rundbrief Nr. 79 vom November 2013 berichteten wir von der Übernahme von Sterbebildern. Seitdem hat sich viel getan: Die Sammlung ist inzwischen von 686 auf 1644 Sterbebilder (Stand: April 2016) angewachsen.
Der Aufruf ist nach wie vor noch aktuell: Können Sie Sterbebilder entbehren? Wenn ja, ist das Stadt- und Stiftsarchiv ein dankbarer Abnehmer. Wir sind an Personen interessiert, die mindestens einen Teil ihres Lebens in Aschaffenburg verbracht haben oder eine andere besondere Beziehung zu Aschaffenburg gehabt haben.
Wir würden uns freuen, wenn wir die Sterbebilder-Sammlung mit Ihrer Hilfe erweitern könnten. Besonders interessant wären Sterbebilder aus dem 19. Jahrhundert, bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts.

Ansprechpartner ist Matthias Klotz im Stadt- und Stiftsarchiv (Tel. 06021 / 456 105 – 12).