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As Time Goes By… Ein Vierteljahrhundert nach dem Abzug der US-Streitkräfte aus Aschaffenburg – Fotografien von Stefan Gregor

Ausstellung vom 13. März bis 5. Mai 2019
im Schönborner Hof

Eröffnung: Dienstag, 12. März 2019, 19.30 Uhr

Einladung

Amerikanische Soldaten waren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges allgegenwärtig im Stadtbild Aschaffenburgs. Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ und der deutschen Wiedervereinigung 1990 fingen die ehemaligen Besatzungsmächte an, große Teile ihrer Truppen aus Deutschland abzuziehen. Tausende Amerikaner, Militärs wie Zivilisten, verließen in kurzer Zeit Aschaffenburg. Den Abzug hielt der Fotograf und Bildjournalist Stefan Gregor mit seiner Kamera fest und präsentierte seine Bilder im Frühjahr 1993 im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg unter dem Titel „Ami go home – but we hate you to leave“.
Die frei gewordenen Kasernen-, Übungs- und Wohnflächen entlang der Würzburger Straße eröffneten neue Perspektiven für die Stadt und Investoren – neue Wohn- und Gewerbegebiete sollten entstehen, ganze Straßenzüge ihr Gesicht verändern, Aschaffenburg eine Hochschule bekommen. Der Frage „Was hat sich in den vergangenen 25 Jahren verändert?“ ist Stefan Gregor wieder mit seiner Kamera nachgegangen. Durch die direkte Gegenüberstellung gleicher Stadtansichten wird die städtebauliche Entwicklung – oder auch der Stillstand – dokumentiert.

Während die erste Fotoserie aus den frühen 90er Jahren auch die Menschen sowie deren Arbeits- und Privatbereiche abbildete, hält die aktuelle Bildreportage den Strukturwandel im ehemaligen Kasernenviertel fest und lädt zu einer Zeitreise ein.
Es ist spannend zu sehen, wie sich die ehemals militärisch genutzten Gebiete der Stadt gewandelt haben. Wie auf großen leeren Flächen, die einst Panzerabstellplätze waren, z. B. die Wohnsiedlung Am Rosensee entstand. Wie aus der Jägerkaserne der Hochschulcampus wurde. Wie sich auf einem ehemaligen Baseballfeld ein Porsche-Zentrum ausbreitet und wie sich anstatt der amerikanischen Tankstelle ein großes Autohaus mit Waschanlage etabliert hat. Baumarkt, Fitnessstudio, mehrere Super- und Fachmärkte wechseln sich mit Einzelhandelsgeschäften und Gewerbebetrieben ab.

Ergänzend dazu wird die Geschichte Aschaffenburgs als amerikanischer Militärstandort schlaglichtartig beleuchtet. Anhand historischen Bild- und Kartenmaterials wird veranschaulicht, wie aus Siegern erst Besatzungstruppen, dann Verbündete und Freunde wurden.

 

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 11-16 Uhr
Samstag/Sonntag, 6./7. April und 4./5. Mai: 11-16 Uhr
Feiertags geschlossen
Eintritt frei

Führung durch die Ausstellung mit Stefan Gregor
Samstag, 6. April: 14 Uhr
Freitag, 3. Mai: 14 Uhr

 

 

 

 

 

„Wikinger und andere Seeleute“. Fahrt in den Norden II

Donnerstag bis Sonntag, 3. bis 6. Oktober 2019
Exkursion 2019 in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Aschaffenburg (Leitung: Dr. Markus Marquart, Anja Lippert)

Zum zweiten Mal nach 2014 führt eine Fahrt nach Norddeutschland, um neu eröffnete Museen und herausragende archäologische Funde zu besichtigen: Museum Lüneburg (eröffnet 2015), Europäisches Hansemuseum (2015), Museum Haitabu (2018).

Vorläufiges Programm

Donnerstag, 3. Oktober
Aschaffenburg – Lüneburg
Führung durch das Museum Lüneburg und Stadtführung
Hotel Seminaris in Lüneburg

Freitag, 4. Oktober
Lübeck – Schleswig
Führung im Europäischen Hansemuseum
Mittagspause in der Stadt
Hotel Alter Kreisbahnhof in Schleswig

Samstag, 5. Oktober
Schleswig
Wikinger Museum Haitabu: Führungen „Rundgang durch das Museum“ und „Spaziergang in das historische Gelände“
Schloss Gottorf: Führung „Die Eisenzeit in Nordeuropa“ und eigene Erkundung des Museums, z.B. „Gottorfer Riesenglobus“

Sonntag, 6. Oktober
Dannewerk – Braunschweig – Aschaffenburg
Das Danewerk – größtes Bauwerk der Wikingerzeit
Führung im Außengelände
Herzog Anton Ullrich Museum, Highlight-Führung mit Dr. Thomas Richter

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen

Kosten (inklusive Fahrt, 3 Übernachtungen mit Frühstück, Museum im Doppelzimmer 369 € pro Person, im Einzelzimmer 459 €

Anmeldung: Geschäftsstelle des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., Tel. 06021-45610513, E-Mail: marita.mischon@aschaffenburg.de

Die Exkursion ist ausgebucht!

 

 

Sterbebilder gesucht

Stadt- und Stiftsarchiv
sammelt  Sterbebilder

Erinnern Sie sich noch? Im Rundbrief Nr. 79 vom November 2013 berichteten wir von der Übernahme von Sterbebildern. Seitdem hat sich viel getan: Die Sammlung ist inzwischen von 686 auf 1644 Sterbebilder (Stand: April 2016) angewachsen.
Der Aufruf ist nach wie vor noch aktuell: Können Sie Sterbebilder entbehren? Wenn ja, ist das Stadt- und Stiftsarchiv ein dankbarer Abnehmer. Wir sind an Personen interessiert, die mindestens einen Teil ihres Lebens in Aschaffenburg verbracht haben oder eine andere besondere Beziehung zu Aschaffenburg gehabt haben.
Wir würden uns freuen, wenn wir die Sterbebilder-Sammlung mit Ihrer Hilfe erweitern könnten. Besonders interessant wären Sterbebilder aus dem 19. Jahrhundert, bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts.

Ansprechpartner ist Matthias Klotz im Stadt- und Stiftsarchiv (Tel. 06021 / 456 105 – 12).

 

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