WOHER – WOHIN. Eine Ausstellung von Ankommen und Weggehen

21. November 2022 bis 13. Januar2023

Ausstellung im Schönborner Hof

Aschaffenburg versteht sich als weltoffene Stadt, die über Jahrhunderte vom Zu- und Wegzug von Menschen und Bevölkerungsgruppen geprägt worden ist. Zu allen Zeiten verließen Menschen aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat. Auf der Suche nach Arbeit, Freiheit oder Sicherheit, aus wirtschaftlicher Not, aus Liebe oder Neugier, im Dienste des Glaubens, des Handels oder der Wissenschaft.
Unterfranken als bedeutende Handels-, Universitäts-, Kultur-, Industrie- und Grenzregion hatte in der Vergangenheit einen hohen Grad an Wanderbewegungen zu verzeichnen – und einen besonders deutlichen Zugewinn an kulturellen Einflüssen und inspirierendem Austausch. Die Ausstellung des Bezirks Unterfranken zeigt beispielhaft Geschichten aus unterschiedlichen Epochen und macht deutlich, dass Mobilität und Migration seit Jahrhunderten prägende Elemente unserer Gesellschaft sind.
Eine Sonderausstellung der Unterfränkischen Kulturstiftung (Bezirk Unterfranken, Würzburg) in Zusammenarbeit mit dem Museum für Franken, Würzburg. Mit Ergänzungen durch das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg.

Die Ausstellung im Schönborner Hof ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Montag bis Freitag: 11-16 Uhr
Samstag/Sonntag, 3./4. Dezember und 7./8. Januar: 11-16 Uhr
Feiertags geschlossen

 Zur Ausstellung ist eine 48seitige Broschüre erhältlich. Führungen können auf Anfrage vereinbart werden.

 

Schaufenster zur Stadtgeschichte: „Und hilf dem Nächsten in der Not“

Die dritte Ausstellung im Rahmen der Schaufenster zur Stadtgeschichte widmet sich dem historischen Bestand der Freiwilligen Feuerwehr Aschaffenburg. Dieser wurde Ende letzten Jahres ins Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg übernommen. Der Gesamtumfang des Archivguts beläuft sich auf 4,7 laufende Meter Schriftgut, eine Vielzahl an Fotos sowie andere, teils sehr interessante und historisch bedeutsame Informationsträger. Überliefert ist hierbei bereits die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1862 anhand übernommener Statuten bis hin zur Errichtung der Heiligen Florian-Statue im Einfahrtsbereich der „Neuen Feuerwache“ im Jahr 2012.

Nach unterschiedlichen Archivalientypen gegliedert und chronologisch gereiht, stellt die neue, erstmals rein virtuell konzipierte Ausstellung, den Bestand der Freiwilligen Feuerwehr eindrucksvoll vor. Ein ganz besonderes feuerwehr- und stadthistorisches Juwel ist der bislang älteste, bekannte Stummfilm aus dem Jahre 1912. Die in der Ausstellung hinterlegten Zeitungsberichte schildern auf lebendige Art und Weise die Feierlichkeiten zum 50. Stiftungsfest und beschreiben gleichwohl den Inhalt des Filmes.

Die Ausstellung wird in der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert und kann unter folgendem Link abgerufen werden:

https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ffw-aschaffenburg/