Kosmos KOMMZ – Fünf Jahrzehnte Utopie?
Kosmos KOMMZ – Fünf Jahrzehnte Utopie?
9. Juni bis 13. September 2026
Ausstellung im Schönborner Hof
„Das KOMMZ“ ist seit über 50 Jahren ein prägendes Ereignis in und um Aschaffenburg, mit seiner Geschichte und Kultur untrennbar verbunden.
Das Stadt- und Stiftsarchiv möchte dieses Jubiläum im Sommer 2026 mit einer Ausstellung im Schönborner Hof würdigen und dabei die verschiedenen Bedeutungen des KOMMZ untersuchen – als Musikfestival, als politischer Kampf um Freiräume, als Auseinandersetzung mit herrschenden gesellschaftlichen Normen, als großes Fest und gelebte Utopie. Das KOMMZ – kaum eine Veranstaltung im Raum Aschaffenburg, um die sich so viele Mythen, Legenden und Vorbehalte ranken wie um jenes Fest, das seit 1976 im Nilkheimer Park stattfindet.
Was verbirgt sich hinter dem Festival, das das Main-Echo im Laufe der Jahrzehnte wahlweise als „Anti-Veranstaltung“, „Gegenentwurf zum Alltag“ oder „Fantasiewelt“ beschreibt? Gegründet als Kommunikationsfest der Aschaffenburger Jugend“, zu Beginn bekämpft von der Politik, kritisch beäugt von besorgten Eltern, wird es in diesem Jahr mit demKulturpreis der Stadt Aschaffenburg ausgezeichnet. Was bedeutet das KOMMZ für die Menschen, die es veranstalten und besuchen und alljährlich im Kosmos KOMMZ abtauchen?
Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Geschichte des KOMMZ und versucht sich an der komplizierten Aufgabe, das KOMMZ zu erklären. Aber geht das überhaupt?
Öffnungszeiten:
9. Juni – 13. September 2026
Dienstag bis Freitag, 11 bis 16 Uhr
Zusätzlich ist die Ausstellung an den Wochenenden (11 bis 16 Uhr): geöffnet:
13./14. Juni, 27./28. Juni, 4./5. Juli, 11./12. Juli, 8./9. August, 22./23. August sowie 12./13. September.
Außerdem geöffnet während der Abendveranstaltungen im Schönborner Hof am 3. Juli, 4. Juli sowie im Rahmen der Museumsnacht (11. Juli)!
