FRANKEN UND ASCHAFFENBURG UM 1920. Eine Ausstellung des Frankenbundes e.V. in Kooperation mit dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

2. Juli bis 19. August 2022

Ausstellung im Schönborner Hof

Franken war nach dem Ersten Weltkrieg durch Gegensätze aller Art geprägt. Sie bestimmten das politische Leben, aber auch das Tun und Denken der Menschen. Kunst und Kultur machten diesen inneren und äußeren Zwiespalt sichtbar.
Sechs Stationen stellen schlaglichtartig die Kultur im Kontext zur politischen und sozialen Lage um 1920 dar. Sie vergegenwärtigen die authentische Lebenssituation in Franken und geben einen kleinen Einblick in Freud und Leid des Alltags.
Die Wohnungs- und Lebensmittelnot bestimmte beispielsweise in den Städten das Leben. Es entstanden überall neue Siedlungen wie im Norden Nürnbergs das Siedlungswerk oder in Aschaffenburg die Obernauer Kolonie. Ergänzend zur Ausstellung, die von Evelyn Gillmeister-Geisenhof kuratiert wurde, wirft das Stadt- und Stiftsarchiv einige Streiflichter auf die Stadt Aschaffenburg und ihre Menschen um 1920.

Eröffnung: Freitag, 1. Juli, 18:30 Uhr
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung zur Eröffnung unter stadtarchiv@aschaffenburg.de oder telefonisch über 06021-2420 gebeten.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 11-16 Uhr
Samstag/Sonntag, 2./3. Juli und 6./7. August: 11-16 Uhr
Feiertags geschlossen

Schaufenster zur Stadtgeschichte: „Und hilf dem Nächsten in der Not“

Die dritte Ausstellung im Rahmen der Schaufenster zur Stadtgeschichte widmet sich dem historischen Bestand der Freiwilligen Feuerwehr Aschaffenburg. Dieser wurde Ende letzten Jahres ins Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg übernommen. Der Gesamtumfang des Archivguts beläuft sich auf 4,7 laufende Meter Schriftgut, eine Vielzahl an Fotos sowie andere, teils sehr interessante und historisch bedeutsame Informationsträger. Überliefert ist hierbei bereits die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1862 anhand übernommener Statuten bis hin zur Errichtung der Heiligen Florian-Statue im Einfahrtsbereich der „Neuen Feuerwache“ im Jahr 2012.

Nach unterschiedlichen Archivalientypen gegliedert und chronologisch gereiht, stellt die neue, erstmals rein virtuell konzipierte Ausstellung, den Bestand der Freiwilligen Feuerwehr eindrucksvoll vor. Ein ganz besonderes feuerwehr- und stadthistorisches Juwel ist der bislang älteste, bekannte Stummfilm aus dem Jahre 1912. Die in der Ausstellung hinterlegten Zeitungsberichte schildern auf lebendige Art und Weise die Feierlichkeiten zum 50. Stiftungsfest und beschreiben gleichwohl den Inhalt des Filmes.

Die Ausstellung wird in der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert und kann unter folgendem Link abgerufen werden:

https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ffw-aschaffenburg/