Über Marita Mischon

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Marita Mischon, 8 Blog Beiträge geschrieben.

Liebe Mitglieder,

die Lage in der COVID-19-Pandemie hat sich etwas erholt. Viele Einschränkungen gelten aber nach wie vor.

Sie können alle unsere Publikationen in der Geschäftsstelle im Schönborner Hof erwerben. Neu ist die 102seitige Sonderpublikation von Monika Ebert: „Brentano – Dessauer. Eine Freundschaft über Generationen“, die die Beziehungen beider bedeutenden Aschaffenburger Familien für die Nachwelt dokumentiert.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie alle gesund bleiben und sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten Ihrem Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V. verbunden bleiben.

Alles Gute und herzliche Grüße,

Klaus Herzog
namens des Vorstandes des Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V.

Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Unsere Mitarbeiterin Marita Mischon betreut die Geschäftsstelle des Vereins und ist dienstags von 10 – 12 Uhr (telefonisch 10 – 15 Uhr) im Schönborner Hof unter der neuen Telefonnummer 330 – 24 27 zu erreichen.

Beim Bücherverkauf im Geschäftszimmer kümmern sich – während der Öffnungszeiten des Stadt- und Stiftsarchivs – Matthias Klotz (Tel. 06021 / 330-2426) und Mario Schwind um Ihre Anliegen. Sie können Sie im Schönborner Hof wieder Bücher und andere heimatgeschichtliche Artikel in gewohnter Weise bei uns erwerben – oder in unserem Webshop.

FRANKEN UND ASCHAFFENBURG UM 1920. Eine Ausstellung des Frankenbundes e.V. in Kooperation mit dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

2. Juli bis 19. August 2022

Ausstellung im Schönborner Hof

Franken war nach dem Ersten Weltkrieg durch Gegensätze aller Art geprägt. Sie bestimmten das politische Leben, aber auch das Tun und Denken der Menschen. Kunst und Kultur machten diesen inneren und äußeren Zwiespalt sichtbar.
Sechs Stationen stellen schlaglichtartig die Kultur im Kontext zur politischen und sozialen Lage um 1920 dar. Sie vergegenwärtigen die authentische Lebenssituation in Franken und geben einen kleinen Einblick in Freud und Leid des Alltags.
Die Wohnungs- und Lebensmittelnot bestimmte beispielsweise in den Städten das Leben. Es entstanden überall neue Siedlungen wie im Norden Nürnbergs das Siedlungswerk oder in Aschaffenburg die Obernauer Kolonie. Ergänzend zur Ausstellung, die von Evelyn Gillmeister-Geisenhof kuratiert wurde, wirft das Stadt- und Stiftsarchiv einige Streiflichter auf die Stadt Aschaffenburg und ihre Menschen um 1920.

Eröffnung: Freitag, 1. Juli, 18:30 Uhr
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung zur Eröffnung unter stadtarchiv@aschaffenburg.de oder telefonisch über 06021-2420 gebeten.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 11-16 Uhr
Samstag/Sonntag, 2./3. Juli und 6./7. August: 11-16 Uhr
Feiertags geschlossen

Postalische Belege in der Heimatforschung am Beispiel der Briefumschläge und Postkarten

Donnerstag, 7. Juli 2022, 19 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest

Thomas Kolb, Vortrag

Briefumschläge und vor allem Postkarten sind neben Ansichtskarten eine Fundgrube für die Heimatforschung. Sowohl Veränderungen der Zeitgeschichte wie auch der Wirtschaftsgeschichte einer Stadt oder Region lassen sich anschaulich nachvollziehen und dokumentieren. Die Dokumente laden dazu ein sich gerade mit kleineren Firmen und Handwerksbetrieben zu beschäftigen die nicht mehr existieren. Noch gibt es aber die Zeitzeugen die in diesen Betrieben gearbeitet haben oder dort Kunden waren.

Zum Referenten, Biografie:
„Als Jugendlicher habe ich, wie viele in den 70er Jahren, Briefmarken gesammelt. Von verschieden Verwandten und Bekannten wurden mir dazu aus Ämtern und Firmen Briefumschläge mitgebracht. Recht schnell fand ich aber die Zudrucke auf vielen Kuverts interessanter. Das waren häufig Firmen aus der Region die ich selbst kannte. Bei den Briefmarken hatte ich mich eigentlich hauptsächlich versucht mir fehlende Katalognummern zu bekommen, eine Beschäftigung mit dem Motiv auf der Marke fand eher nicht statt. So habe ich begonnen eine Sammlung meiner Heimatstadt Schweinfurt anzulegen. Immer wenn wieder mal ein Umschlag mit der Absenderangabe einer mir unbekannten Firma hereinkam habe ich Informationen zu der Firma gesucht. So wuchs eine interessante Sammlung zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt Schweinfurt heran. Als ich 1980 bei der Commerzbank eine Lehre zum Bankkaufmann begonnen habe war meine Sammelleidenschaft auch wieder geweckt. Zum Start ins Berufsleben gab es ein Buch über die Geschichte der Commerzbank. Darin wurden auch die Übernahmen und Fusionen seit der Gründung 1870 aufgeführt. Auf Briefmarkentauschtagen (Internetplattformen wie Ebay und Delcampe gab es damals ja noch nicht) habe ich immer wieder beim Wühlen in Kisten mit älteren Briefumschlägen und Karten Belege zur Geschichte der Commerzbank gefunden. Daraus ist eine umfangreiche Sammlung entstanden. In den letzten 40 Jahren habe ich neben meinen eigenen Sammlungen einen umfangreichen Bestand an Belegen aus ganz Deutschland zusammengetragen. Meine Bestände nutze ich für Vorträge in Heimatkundevereinen und stelle diese auch für weitere Forschungen und Publikationen Vereinen und Museen zur Verfügung.“

 

Exkursion „Weltkulturerbe in der Mitte von Deutschland“ – Kunst und Kultur rund um den Harz

Programm, Änderungen vorbehalten:

Donnerstag, 22. September 2022
Aschaffenburg – Seesen – Quedlinburg
Seesen:Harz Horn“ Museum, Führung
Quedlinburg: Stadtführung mit Dom

Freitag, 23. September 2022
Quedlinburg – Halberstadt – Wernigerode – Goslar
Halberstadt: Stadtrundfahrt mit dem Bus
anschließend Führung Dom und Domschatz
Wernigerode: Mittagspause
Goslar: Besichtigung Kaiserpfalz und Stadtführung
Abendessen im Hotel

Samstag, 24. September 2022
Goslar Braunschweig – Goslar
Braunschweig: Domführung, Besichtigung von Burg
Dankwarterode, Herzog-Anton-Ulrich Museum Führung „Highlights der Sammlung“
Abendessen im Hotel

Sonntag, 25. September 2022
Goslar – Aschaffenburg
Rammelsberg: Erzbergwerk, Fahrt mit Grubenbahn und Schrägaufzug, Museumsführung
Ca. 21 Uhr Ankunft in Aschaffenburg

Mindestteilnehmerzahl: 27 Personen

Kosten: im Doppelzimmer 439,– € pro Person, im Einzelzimmer 499,– € pro Person (incl. 3 Übernachtungen mit Frühstück, 2 x Abendessen, Busfahrt, Museumseintritte, und Führungen)

Anmeldung: ab sofort bei der Geschäftsstelle des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., E-Mail: info@geschichtsverein-aschaffenburg.de, Tel 06021/330-2427 (dienstags 10 bis 15 Uhr).

Anmeldeschluss: 15. Juli 2022

 

Jahreshauptversammlung 2022

Vorankündigung:

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Dienstag, 18. Oktober 2022, 19 Uhr, im Storchennest statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Bericht des Schatzmeisters
  5. Bericht des Rechnungsprüfers
  6. Bericht aus dem Arbeitskreis Familienforschung
  7. Verschiedenes

Thema und Referent des anschließenden Vortrags stehen derzeit noch nicht fest.

 Anträge aus dem Kreis der Mitglieder werden bis spätestens 5 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich an die Geschäftsstelle erbeten.

Bitte beachten Sie die 3G-Regel und bringen Sie einen Mundschutz mit.

Sollte sich die Corona-Lage verschlechtern, werden auf eine andere Versammlungsstätte ausweichen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Mitteilungen in der Zeitung und auf dieser Homepage.

Aufruf zur Mitarbeit bei Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft

Seit einigen Wochen verfügt die Stadt über ein eigenes Mitmach-Projekt zur Stadtgeschichte: „Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft“ ist ein „Labor der Stadtgeschichte“, an dessen Aufbau die Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburger mitwirken können. Gemeinsam soll die Stadtgeschichte geschrieben und dadurch erfahrbar und erlebbar gemacht werden.

Die Beiträge können selbst verfasst werden, wobei die Spannbreite von längeren oder kürzeren Texten, wie Informationen, Beobachtungen oder Features, über Fotos und Videos bis hin zu Audioaufnahmen, Interviews und Podcasts reichen kann.

Die Beiträge werden Epochen und Themen zugeordnet, zum Beispiel Kultur, Geschichte, Persönliches, und auf einer interaktiven Karte lokalisiert. Von der mittelalterlichen Geschichte bis zur Gegenwart, von persönlichen Erinnerungen über eigene Nachforschungen und offene Fragen, bis hin zu Schulprojekten und Vereinsgeschichten: Die Möglichkeiten der neuen partizipativen Plattform sind groß. „Aschaffenburg 2.0“ möchte als Stadtlabor persönliche Stadtgeschichten vereinen und zusammenführen sowie der Frage nachgehen, was die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt und des Umlands mit ihrer Stadt und Region verbinden. Aus Vergangenheit und Gegenwart soll erzählt und dies für die Zukunft festgehalten werden.

„Aschaffenburg 2.0 – unsere Geschichte, unsere Zukunft“ wird getragen durch das Stadt- und Stiftsarchiv der Stadt Aschaffenburg und in den Jahren 2020 und 2021 zusätzlich gefördert durch den Bezirk Unterfranken. „Aschaffenburg 2.0“ begleitet außerdem die derzeit laufende wissenschaftliche Erforschung der Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Weitere Informationen: aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de

Beitragen und Registrierung bei Aschaffenburg 2.0: aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de/beitragen

Schaufenster zur Stadtgeschichte: „Und hilf dem Nächsten in der Not“

Die dritte Ausstellung im Rahmen der Schaufenster zur Stadtgeschichte widmet sich dem historischen Bestand der Freiwilligen Feuerwehr Aschaffenburg. Dieser wurde Ende letzten Jahres ins Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg übernommen. Der Gesamtumfang des Archivguts beläuft sich auf 4,7 laufende Meter Schriftgut, eine Vielzahl an Fotos sowie andere, teils sehr interessante und historisch bedeutsame Informationsträger. Überliefert ist hierbei bereits die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1862 anhand übernommener Statuten bis hin zur Errichtung der Heiligen Florian-Statue im Einfahrtsbereich der „Neuen Feuerwache“ im Jahr 2012.

Nach unterschiedlichen Archivalientypen gegliedert und chronologisch gereiht, stellt die neue, erstmals rein virtuell konzipierte Ausstellung, den Bestand der Freiwilligen Feuerwehr eindrucksvoll vor. Ein ganz besonderes feuerwehr- und stadthistorisches Juwel ist der bislang älteste, bekannte Stummfilm aus dem Jahre 1912. Die in der Ausstellung hinterlegten Zeitungsberichte schildern auf lebendige Art und Weise die Feierlichkeiten zum 50. Stiftungsfest und beschreiben gleichwohl den Inhalt des Filmes.

Die Ausstellung wird in der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert und kann unter folgendem Link abgerufen werden:

https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ffw-aschaffenburg/