Liebe Mitglieder,
einen Einschnitt in unsere Vereinsarbeit ist die Insolvenz unserer „Haus- und Hofdruckerei“ Schmidt in Neustadt an der Aisch. Seit 1979 wurden dort alle Publikation unseres Vereins gedruckt. Inzwischen haben wir sowohl für das Aschaffenburger Jahrbuch, das eventuell noch in diesem Jahr erscheint, als auch für diesen Rundbrief neue Druckereien gefunden. Ich bin guter Hoffnung, dass die Zusammenarbeit gut gelingt.
Besonders stolz bin ich auf das Projekt der Stadtgeschichte: Nachdem die „Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“ bereits vorliegt, werden jetzt schon die Weichen für die „Stadtgeschichte vor 1803“ gestellt. Ziel ist die Publikation eines 500 bis 600seitigen Sammelbandes im Verlauf der nächsten Jahre.
In der Stadtplanung engagiert sich der Verein für das Gelände zwischen Theoderichstor, Kapuzinerkirche und Schloßberg. Dieses seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr genutzte Areal stand im Mittelpunkt einer Begehung der Vorstandschaften des Geschichts- und Kunstvereins und der Altstadtfreunde. Beide Vorstandschaften haben sich mit dem ehemaligen Leiter des Stadtplanungsamts Bernhard Keßler dafür ausgesprochen, eine von der Stadt Aschaffenburg bezuschusste Facharbeit an Studenten der Hochschule Aschaffenburg zu vergeben. Sie sollen eine Studie zur Bebauung des Geländes erstellen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für das Jahr 2026!
Ihr
Klaus Herzog, Vorsitzender