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Kirchen und Klöster
Kilians-Kapelle Als Urzelle des Christentums am Untermain und der Christianisierung im fränkischen Raum durch den irischen Wanderbischof und Märtyrer Kilian und seiner Gefährten Kolonat und Totnan ist die Kilians-Kapelle im Stadtteil Nilkheim an der Großostheimer Straße anzusehen. Sie wurde um 724 geweiht.
Stiftskirche Die heutige Stiftsbasilika auf dem alt-ehrwürdigen Stiftsberg, seit 1821 Stadtpfarrkirche, wurde im 10. Jahrhundert als Mittelpunkt des Stiftes St. Peter und Alexander errichtet und erfuhr im Laufe der Zeit durch Zerstörungen viele Veränderungen. Bis 1803 war die Stiftskirche Symbol geistlicher Macht der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz. Bei den Führungen werden die bedeutenden Kunstwerke (u.a. die sogenannte Stuppacher Madonna und die "Beweinung Christi" von Matthias Grünewald), Stiftsschatz usw. gezeigt.
Muttergottespfarrkirche Die älteste Pfarrkirche der Stadt "Zu unserer lieben Frau", geweiht 1191. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, dominiert sie heute mit ihrer barocken Sandsteinfassade wieder die Schloßgasse. Beeindruckend ein riesiges Deckenfresko, geschaffen von Hermann Kaspar, München, in den Jahren 1965 bis 1967.
St. Agatha Die zweitälteste Pfarrkirche der Stadt aus dem 12. Jahrhundert. Nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieben nur Chor und Querschiff der ursprünglichen Saalkirche erhalten. Besichtigt werden können der Kirchenschatz (Augsburger Monstranz und Altargeräte) und Paramente aus dem 18. Jahrhundert.
Jesuitenkirche Der seit 1612 in Aschaffenburg niedergelassene Jesuitenorden errichtete die Kirche im Renaissancestil bis 1621. Den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges fiel der Bau mit seinen Stuckdekorationen, den drei Seitenkapellen und der Halbrundapsis fast vollständig zum Opfer. Bis 1970 wurde der Bau wieder hergestellt und dient heute der Städtischen Galerie als Ausstellungsraum.
Sandkirche Mitte des 18. Jahrhunderts als Nachfolgebau einer Wallfahrtskapelle aus dem Jahr 1756/57 errichtet. Sehenswert: Hochaltar aus Stuckmarmor mit Vesperbild aus dem 15. Jahrhundert und ein Deckenfresko von Johannes Zwick.
Beginenkloster Nur eine Ruine zeugt von der einstigen Niederlassung der Beginen. Inmitten eines romantischen Sees im Park Schöntal erheben sich die Mauerreste der 1543/44 erbauten Kirche zum Hl. Grab. Hier lebte der Frauenorden der Beginen in einer kleinen Klosteranlage.
Kapuzinerkloster Klosteranlage, errichtet 1626 von den Kapuzinern im "großen schönen Garten" neben dem Schloß Johannisburg. Nach einer Überlieferung überreichte der Kapuzinerguardian Pater Bernhard 1631 die Stadtschlüssel an König Gustav Adolf von Schweden und rettete so die Stadt im 30jährigen Krieg vor der Zerstörung.
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