Wissenswertes und Originelles

Ascheberger Arsch - ein originelles "Stück" Aschaffenburg aus Stein oder "zum Reinbeißen"

Bayerisches Nizza - Bezeichnung für Aschaffenburg (nach dem Bayernkönig Ludwig I.) aufgrund seines milden Klimas

Carillon - dreimal täglich Klanggenuß vom Schloßturm; Glockenspiel mit 48 Glocken und vier Oktaven

Desch - Eine Tafel am Haus Nr. 26 in der Sandgasse (Fußgängerzone) erinnert an Johann Desch (1848-1920), den Vater der Aschaffenburger Herrenkonfektion, der hier ab 1874 seine Werkstatt betrieb.

Grünewald - auch die Aschaffenburger würden sich gerne seiner Herkunft rühmen. Der berühmte mittelalterliche Maler Matthias Grünewald (1460/80 - 1528) hinterließ hier Werke wie die "Beweinung Christi" in der Stiftskirche.

Industrie - Aschaffenburg als Wirtschaftszentrum am bayerischen Untermain

Einige frühe Industriedenkmale erinnern an den Fortschritt und die moderne Technik, die schon im 18./19. Jahrhundert Einzug hielten. 1854 erhielt die Stadt durch den Eisenbahnbau - Strecke Würzburg-Aschaffenburg - Anschluß an die große, weite Welt. Bis in die 70er Jahre unseres Jahrhunderts hinein war Aschaffenburg auch Zentrum der Bekleidungsindustrie. Viele große, weltweit agierende Firmen haben den Standort Aschaffenburg gewählt.

Jumelage - Schon lange Jahre übt sich Aschaffenburg in europäischem Denken. Partnerschaften bestehen mit St. Germainen-Laye in der Nähe von Paris, mit Perth in Schottland und mit Miscolz in Ungarn.

Königliches - Seit 1985 vertreten die "g'standenen Mannsbilder" des Königlich Bayerischen Stammtisches in ihren "Krachledernen" und mit imposanten Gamsbärten an ihren Hüten die Tradition der einstigen bayerischen Monarchie in Aschaffenburg.

Kumbeer - Name für die "Ur-Ascheberger" aus dem Fischerviertel. Abgeleitet wohl aus dem Französischen "Compère" = Kumpel.

Maulaff - Noch eine Ascheberger Figur, deren Original einst im Park Schönbusch zur Belustigung der hohen Herrschaften aufgestellt war und heute im Schloßmuseum zu bestaunen ist.

Phelloplastik - Als Dauerausstellung im Schloßmuseum zu bewundern sind die Nachbildungen antiker römischer Bauten, geschnitzt vom kurfürstlichen Hofkonditor Carl May und dessen Sohn Georg zwischen 1792 und 1854 aus der Rinde von Korkeichen.

Römer - Der sogenannte nasse Limes, der Main, war die Grenze des römischen Reiches. Die Römer siedelten auf der Aschaffenburg gegenüberliegenden Seite, wo sie ein Kastell erbauten und ein Römerbad hinterließen. Vor Jahren wurde dieses abgetragen und im Nilkheimer Park wieder aufgebaut.

Schwanzhaar des bayerischen Löwen - Bezeichnung für Aschaffenburg, das 1814 an Bayern fiel und "weit weg" von München liegt.

Tor zum Spessart - Aschaffenburg als Ausgangspunkt für die Erkundung dieser schönen Landschaft. Einzigartige Wald- und Hügellandschaften, verträumte Orte, Burgruinen und vor allem Schloß Mespelbrunn - ein romantisches Wasserschloß, das einst Drehort des heute noch gern gesehenen Films "Das Wirtshaus im Spessart" war.


Wein- Der "edle Franke" gedeiht in und um Aschaffenburg und wird in vielen Weinlokalen kredenzt, z.B. in Großheubach, Klingenberg, Hörstein und Großostheim. An den Hängen unterhalb des Pompejanums wird eine Rarität angebaut, der Pompejaner. 

 

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