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AUF DEN STRASSEN Aschaffenburgs Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg birgt eine beeindruckende Vielfalt von Fotografien. Gerade die Momentaufnahmen vom geschäftigen Treiben auf Aschaffenburgs Straßen haben ihren eigenen Reiz. Sie belegen den Wandel von der beschaulichen Kleinstadt im auslaufenden 19. Jahrhundert zur modernen Stadt und spiegeln das städtische Leben in allen Facetten wider. Folgende Themen greift die Ausstellung auf: Alt-Aschaffenburg Der Mensch - zu Fuß oder auf Rädern Geschäftswelten Kriegs- und Notzeiten Ereignisse Straßenleben Kindertreiben Bei den fast 100 ausgestellten Fotografien handelt es sich sowohl um zeitgenössische Originalabzüge, als auch um neue Vergrößerungen. Straßenaufnahmen namhafter Aschaffenburger Pressefotografen wie Fritz Geist, Hermann Eymann, Paul Schröner und Karl-Heinz Liebler sind genauso vertreten wie auch Amateuraufnahmen. Besondere Aufmerksamkeit erregen die Momentaufnahmen des Kunst- und Heimatmalers Adalbert Hock, der die Straßen und Gassen, Ecken und Winkel seiner Heimatstadt um 1900 auf die Platte bannte. Neben den zum Straßenbild gehörenden Besonderheiten galt sein künstlerischer Blick den Menschen in der Stadt, aber auch der Atmosphäre in den Straßen. Öffnungszeiten 24.-26. Dezember und 31. Dezember/1. Januar: geschlossen Führung durch die Ausstellung mit Ulrike Klotz:
Samstag, 1. Dezember 2007, 10.00 Uhr Schönborner Hof Eröffnung des Bücherbasars mit Angeboten und Sonderpreisen aus der Bücherkiste. Auch in diesem Jahr bietet der Verein in der Vorweihnachtszeit den Mitgliedern eine vielfältige und Interessante Auswahl an Publikationen, Reproduktionen, Kunstmappen, Weihnachtskarten, Briefpapier, CDs usw. zu günstigen Preisen. Öffnungszeiten: 1. bis 21. Dezember 2007
Montag, 10. Dezember 2007, 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung mit Wahl des 1. Vorsitzenden
anschließend Dr. Bernd Pattloch Vorstellung der Neuerscheinung „Schloss Johannisburg in Aschaffenburg“ und Vortrag Wahlvorschläge oder sonstige Anträge aus dem Kreis der Mitglieder werden bis spätestens fünf Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich an die Geschäftsstelle erbeten. Die nächsten turnusgemäßen Vorstandsneuwahlen finden im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2008 statt.
Neuerscheinungen 2007 Sonja Glaab, Das Rote Kreuz vor Ort Vor einigen Wochen ist Band 55 der Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V. erschienen. Wie und wann entstanden örtliche Rotkreuzstrukturen in Bayern? Wer engagierte sich in den ersten regionalen und lokalen Rotkreuzvereinen? Wie entwickelten sich die Männer- und Frauenvereine vom Roten Kreuz vor, während und nach Phasen kriegerischer Auseinandersetzungen im 19. Jahrhundert? Diesen und weiteren Fragen ist Sonja Glaab nachgegangen. Preis: 30,00 € (f. Mitglieder 21,00 €)
Das Aschaffenburger Kochbuch der Gertrudis Mössel aus der Zeit um 1800 Das Aschaffenburger Stadt- und Stiftsarchiv barg lange Zeit eine erst vor einigen Jahren entdeckte Kostbarkeit. Es handelt sich um die 200 Jahre alte Handschrift der Gertrudis Mössel, die zahlreiche aus verschiedenen deutschen Gegenden stammende Kochrezepte, aber auch mittelalterliche Mixturen zur häuslichen Heilbehandlung zusammentrug. Gertrudis sammelte und ordnete als junge, gerade eben 20jährige Aschaffenburgerin des 18. Jahrhunderts auf über 600 Seiten süße oder deftige, aber auch sehr erlesene Speisenzubereitungen, die dem heutigen Genießer manchmal ein wenig fremdartig und ungewöhnlich, aber sicherlich stets interessant sein werden, so daß sie ihn zu einer Wiederbelebung alter Geschmackstradition reizen können. Das Buch ist eine köstliche Bereicherung für die deutsche Küche, zumal der Leser nicht zu befürchten braucht, mit dem heute teils verlorengegangenen Vokabular oder der landschaftlich geprägten Begrifflichkeit nicht zurechtzukommen. Die Bearbeiter der Handschrift haben ihr ein ausführliches Wortregister, minutiöse Sacherklärungen und einen Quellenapparat beigefügt, so daß der Leser das mit ausgewählten Zeichnungen von Sascha Juritz ergänzte Kochbuch genießen wird. Preis: 48,00 € (für Mitglieder 33,60 €)
Bernd Pattloch, Schloss Johannisburg in Aschaffenburg Zerstörung und Wiederaufbau 1944 bis 1999 Über 50 Jahre dauerte es, bis das im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstörte Schloss Johannisburg wieder völlig hergestellt war. Nach 1945 war in der Aschaffenburger Bevölkerung und in der Kommunalpolitik die Meinung vorherrschend, wichtiger als Schlossbau sei Wohnungsbau. Der Zielstrebigkeit der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen in München ist es letztlich zu verdanken, daß die Schlossruine nach 1945 nicht für alle Zeiten als Mahnmal gegen den Krieg stehen blieb. Heute ist das Schloss Johannisburg mit seinen vielfältigen Nutzungen der kulturelle Mittelpunkt am Bayerischen Untermain. Preis: 30,00 € (für Mitglieder 21,00 €) Erhältlich sind diese Bände in der Geschäftsstelle des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., Schönborner Hof, Wermbachstr. 15, 63739 Aschaffenburg (Tel./Fax: 06021/29540) |
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Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V. |