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Dalberg und sein Umfeld

Ausstellung vom 23. Juni bis 25. August 2017

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 22. Juni 2017, 19.30 Uhr

Anlässlich des 200. Todesjahres Carl von Dalbergs (1744-1817), der als Erzbischof, Kurerzkanzler, Fürstprimas und Großherzog von 1802 bis 1813 Aschaffenburgs Landesherr war, wird diese Ausstellung gezeigt.  Dalberg-FranzTheodorBerg-1811-13-MuseenderStadtAB-MSA650 Sie geht weniger auf Dalberg als Staatsmann ein, sondern vor allem auf seine Tätigkeit als Verwaltungsjurist und als Wissenschaftler. Außerdem werden seine Familie sowie seine Beziehungen zu Geistesgrößen seiner Zeit dargestellt. Dalberg-Plakat

Die Ausstellung zeigt Portraits Dalbergs aus verschiedenen Lebensphasen, mehrere seiner literarischen Werke, von ihm angefertigte Radierungen sowie von ihm unterzeichnete Schriftstücke. Dalbergs Verbindungen zu bedeutenden Männern seiner Zeit werden anhand von Abbildungen Goethes, Herders, Humboldts, Schillers u. a. dargestellt. In einem besonderen Teil wird Dalbergs Bedeutung als Landesherr Aschaffenburgs für die von ihm regierten Staatsgebildete sowie für die Stadt selbst präsentiert.

Die Ausstellung ist zu sehen vom 23. Juni bis 25. August 2017 von Montag bis Freitag sowie Samstag/Sonntag, 1./2. Juli und 5./6. August von 11.00 bis 16.00 Uhr. Feiertag geschlossen. Eintritt frei.

 

Führung durch die Ausstellung mit Dr. Hans-Bernd Spies, M.A.:
Freitag, 25. August: 14.00 Uhr

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2017

Montag, 9. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest
Jahreshauptversammlung 2017

mit Neuwahl des Vorstandes

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

    1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
    2. Totenehrung
    3. Bericht des 1. Vorsitzenden
    4. Bericht des Schatzmeisters
    5. Bericht aus dem Arbeitskreis Familienforschung
    6. Bericht des Rechnungsprüfers
    7. Neuwahl des Vorstandes
    8. Neuwahl der Rechnungsprüfer

Verschiedenes

Anschließend (ca. gegen 20.00 Uhr)
Dr. Hans-Bernd Spies, Vortrag
Luthers Thesen gingen über Aschaffenburg nach Rom

Anträge aus dem Kreis der Mitglieder werden bis spätestens 5 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich an die Geschäftsstelle erbeten.

 

 

 

 

Vortrag

Montag, 9. Oktober 2017, ca. 20.00 Uhr
(im Anschluß an die Mitgliederversammlung)
Schönborner Hof, Haus Storchennest

Dr. Hans-Bernd Spies M.A., Vortrag
Luthers Thesen gingen über Aschaffenburg nach Rom

Gerade im Jahr des sogenannten 500. Reformationsjubiläums, in dem von evangelischer Seite u. a. mit dem Marketingtitel „3xhammer“ versucht wird, die erfundene Geschichte von Martin Luthers Thesenanschlag propagandisch wiederzubeleben, ist es wichtig, die historischen Fakten darzulegen. Anhand der entscheidenden Quellen wird zunächst der finanzielle Aspekt des Ablaßhandels vorgestellt, dessen Auswüchse Luther zu seiner am 31. Oktober 1517 versandten Stellungnahme veranlaßten. Der Hauptadressat von Luthers Ablaßkritik, Erzbischof Albrecht von Magdeburg und Mainz, erhielt das entsprechende Schreiben mit den dazugehörigen Unterlagen in Aschaffenburg. Von hier aus sandte er sie zur Prüfung an die Theologen der Universität Mainz und wandte sich auch an den Papst. Bald darauf erschienen Gegenschriften zu Luthers Thesen, welche dieser ebenso heftig erwiderte. Diese sowie weitere zeitgenössische Quellen zu den Auseinandersetzungen über den Ablaßhandel werden dargestellt. Schließlich wird auch geschildert, wie Luthers berühmter Brief an Erzbischof und Kurfürst Albrecht in Reichsarchiv Stockholm gelangte.

 

Subskriptionsangebot

CARL VON DALBERG (1744-1817) UND SEIN UMFELD

Dalberg-NikolausTreu-um1765-MuseenderStadtAB-MSA649

Carl von Dalberg, um 1765

Die Referate der Aschaffenburger Tagung anläßlich des 200. Todestags Carl von Dalbergs werden gegen Jahresende 2017 in einem Sammelband mit etwa 300 Seiten Umfang und zahlreichen Abbildungen veröffentlicht werden.
Das Buch kann bis 25. August 2017 zu einem vergünstigten Preis, der je nach Umfang und Auflagenhöhe zwischen 25 € und 28 € liegen wird, vorbestellt werden.
Richten Sie bitte Ihre Bestellung an info@geschichtsverein-aschaffenburg.de

 

Schlaglichter: Aschaffenburg im Ersten Weltkrieg

Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs werden ab August 2014 im Stadt- und Stiftsarchiv ausgewählte Dokumente und Objekte dessen Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung Aschaffenburgs und den zunehmend von der Mangelwirtschaft geprägten Alltag beleuchten.

Monatliche Schlaglichter rücken die unterschiedlichen Aspekte in den Blickpunkt und stellen immer wieder den lokalen Bezug her, der sich beispielsweise in der Einrichtung der zahlreichen Lazarette oder anhand persönlicher Schicksale zeigt.

Die Präsentation wird jeweils zum 1. Samstag im Monat wechseln und zu den Öffnungszeiten des Stadt- und Stiftsarchivs im 1. Stock zu besichtigen sein.

 

Aktuelle Informationen finden sich unter „Projekte“ auf der Homepage des Stadt- und Stiftsarchivs.

Sterbebilder gesucht

Stadt- und Stiftsarchiv
sammelt  Sterbebilder

Erinnern Sie sich noch? Im Rundbrief Nr. 79 vom November 2013 berichteten wir von der Übernahme von Sterbebildern. Seitdem hat sich viel getan: Die Sammlung ist inzwischen von 686 auf 1644 Sterbebilder (Stand: April 2016) angewachsen.
Der Aufruf ist nach wie vor noch aktuell: Können Sie Sterbebilder entbehren? Wenn ja, ist das Stadt- und Stiftsarchiv ein dankbarer Abnehmer. Wir sind an Personen interessiert, die mindestens einen Teil ihres Lebens in Aschaffenburg verbracht haben oder eine andere besondere Beziehung zu Aschaffenburg gehabt haben.
Wir würden uns freuen, wenn wir die Sterbebilder-Sammlung mit Ihrer Hilfe erweitern könnten. Besonders interessant wären Sterbebilder aus dem 19. Jahrhundert, bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts.

Ansprechpartner ist Matthias Klotz im Stadt- und Stiftsarchiv (Tel. 06021 / 456 105 – 12).