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2. bis 23. Dezember 2011

Bücherbasar
im Schönborner Hof

Eröffnung: Freitag, 2. Dezember, 10.00 Uhr

Auch in diesem Jahr bieten der Geschichts- und Kunstverein sowie das Stadt- und Stiftsarchiv den Mitgliedern Publikationen, Kunstmappen, Briefpapier und Weihnachtskarten zum Sonderpreis an. Es handelt sich dabei um Antiquarisches und neue Veröffentlichungen bzw. Reprints.

Eine Präsentation bringt die Kunstdrucke des Geschichts- und Kunstvereins aus den vergangenen Jahrzehnten in Erinnerung.

Öffnungszeiten des Bücherbasars:
Montag bis Freitag, 10.00 bis 12.00 Uhr
Montag bis Mittwoch, 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag, 14.00 bis 18.00 Uhr

 


Donnerstag, 26. Januar 2012, 19.30 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest
Dr. Theodor Ruf, Aschaffenburg, Vortrag

Neue Erkenntnisse zur frühen Geschichte
Aschaffenburgs und des Spessarts

Erst vor wenigen Tagen ist ein neues wissenschaftliches Werk zur Geschichte der Stadt Lohr am Main bis 1559 erschienen (s. a. unter Kommissionsschriften). Um die Geschichte der Stadt Lohr erklären zu können, war es nötig, sich mit der Geschichte des Spessarts und der Stadt Aschaffenburg im Frühmittelalter insgesamt neu auseinanderzusetzen.

Welche Funktion hatten sie im Frühmittelalter? Wo stand das erste "Schloß"? Wer gründete das Stift St. Peter und Alexander? Wie kamen Aschaffenburg und weite Teile des Spessarts unter die Herrschaft des Erzstifts Mainz? Zu diesen Fragen ergaben sich neue, detailreiche Antworten.

Der Vortrag fasst den bisherigen Forschungsstand zur Frühgeschichte Aschaffenburgs zusammen und erläutert die aus der Neubearbeitung vieler Quellen hervorgegangenen neuen Interpretationen und Forschungsthesen.

 


Dienstag, 28. Februar 2012, 19.30 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest
Ludwig A. Mayer, Schweinfurt, Vortrag


Die Schöntalruine in Aschaffenburg – ein Gang durch ihre fast 500jährige Geschichte

Im Jahr 2007 veröffentlichte der Referent eine Monographie über die Geschichte der Schöntalruine (Band 58 in der Reihe unserer Veröffentlichungen), wozu im Aschaffenburger Jahrbuch von 2008 (Bd. 26) eine Replik erschien.

Diese Replik und weitere eigene Forschungen waren Anlaß für den Referenten Ludwig A. Mayer, nun einen Ergänzungsband zum Werk von 2007 vorzulegen, in dem die neuesten Forschungsergebnisse des Autors zu diesem geschichtsträchtigen Bauwerk niedergelegt sind.

Ludwig A. Mayer stellt uns im Vortrag seine Erkenntnisse vor und steht für Diskussionen und Fragen zur Verfügung.

 


Donnerstag, 26. April 2012, 19.30 Uhr
Schönborner Hof, Haus Storchennest
Dr. Franz Stephan Pelgen M.A., Mainz, Vortrag


P. Joseph Fuchs O.S.B. (1732-1782) – ein Mainzer Gelehrter und die Editionsgeschichte seiner Schriften

Der bilderreiche Vortrag ist einer interessanten Persönlichkeit gewidmet, die im Spannungsfeld der kurmainzischen Reformaufklärung unter Kurfürst Emmerich Joseph von Breidbach-Bürresheim eine wahre Zerreißprobe bestehen mußte: P. Joseph Fuchs (1732-1782).

Bekannt ist der Seligenstädter Benediktiner vor allem für seine "Alte Geschichte von Mainz", ein noch heute bedeutsames Werk über die römische Frühgeschichte von Mainz und des erzbischöflich-mainzischen Stuhles.

P. Fuchs kann mit Fug und Recht der erste "echte Archäologe" von Mainz genannt werden. Wer verstehen möchte, warum die glänzend begonnene Karriere des (seit 1769) "kurfürstlich-mainzischen Hofantiquarius" nach kurzer Zeit schon wieder zu Ende war, muß sich mit der kurmainzischen Klosterpolitik unter Emmerich Joseph befassen.

Dr. Pelgen hat rund zehn Jahre lang zu P. Fuchs in zahlreichen Archiven geforscht und eine unglaublich spannende Biographie erarbeitet. Fuchs hat sein ganzes Leben nur im Kurstaat Mainz verbracht: in Erfurt, Mainz, Seligenstadt, Klingenberg und auch in Aschaffenburg. Hier lebte er mehrere Jahre im Haushalt der Baronin Maria Esther von Mairhofen geb. Freiin von Hettersdorf, hier saß er mehrere Monate im Arrest und hier studierte er eifrig im Archiv des St. Peter und Alexander-Stifts.

Freunde kurmainzischer Geschichte dürfen sich auf ein interessantes Panorama und Lebensbild freuen!

 


 

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www.museen-aschaffenburg.de




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